Agone     Harmundia     Regelsystem     Eigene Projekte     Foren     Links     Downloads
 
Einführung
Genesis
Geschichte
Reiche
   Bokkor
   Freibeuterenklave
   Hörner
   Imperium von Kesch
   Insel des Herbstes
   Janrenia
   Liturgische Provinz
      Heiliger Posten
   Lyphan
   Marschen v. Modehen
   Prinzengemeinden
   Söldnerrepublik
   Urgamand
   Wilde Gegenden
   Witwenländer

Orte
Bewohner
Organisationen
Magie
Inspirierte
Feinde

Die Reiche Harmundias

Heiliger Posten - Eine liturgische Domäne

Geschichte | Geographie | Bedeutende Personen | Intrigen | Sonstiges
 

Geographie

Die Domäne von Heiliger Posten ist ungefähr kreisförmig. Die um die Abteifeste gebaute Stadt liegt in der Mitte. Es ist ein kurzer Tagesmarsch (drei bis vier Meilen) zur Grenze an allen Seiten. Die Domäne enthält die Wälder südlich der Stadt und befestigte Türme an jeder durch die Stadt laufende Straße markieren die Grenze der Domäne. Zusätzlich sind zwei Schutzgebiete an Heiliger Posten angeschlossen: Das eine Meile hinter den Grenzen liegende Dorf Trauerpass und das Fort der Ersten Heiligen.
Der nach dem Kreuzritter, der dieses heidnische Gebiet in ein Sankt Novên gewidmete Land wandelte, benannte Wald des Heiligen Matthias wird von den Bewohnern der Domäne wenig genutzt. Durch den Sumpf unwegsam gemacht, enthält er trotzdem das Konvent der Schwestern der Heiligen Klagelieder, sowie einen denjenigen gewidmeten Kalvarienberg, die beim Schutz der Domäne vor dem Bösen der Hörner starben. Er ist auch die Zuflucht der Grasflagge, eine Gemeinschaft von Jahreszeitlingen, die sich gegen die Hegemonie der Liturgisten in diesem Gebiet erheben. Die Abteifeste ist das Zentrum von Heiliger Posten. Das ursprüngliche Gebäude wurde in seiner Geschichte oft erweitert und hat sich zu eine wahre Festung entwickelt. Die verschiedenen Gasthäuser, Läden und Warenhäuser die um sie gebaut wurden, haben aus diesem Refugium am Rand der zivilisierten Welt eine wahre Stadt gemacht.

Die Stadt
Auf einer Bergkuppe gebaut, stehen die Gebäude von Heiliger Posten eng beeinander. Das unterirdische Netz, in dem der Fluss floss, wurde ausgetrocknet und wird heute weithin von den Stadtautoritäten genutzt. Diese Tunnel verbinden die gesamte Domäne aber nicht alle sind zugänglich. Viele werden für ein Abwassersystem genutzt, das es den Anwohnern ermöglicht, trotz der Überbevölkerung relativ gesund zu bleiben. Andere wurden mit dicken Steinmauern abgetrennt und dienen als Erweiterung der Abtei (Verliese, Trainingsräume, etc.). Der Tunnel aus Trauerpass öffnet sich in eine dieser Erweiterungen. Letztlich werden viele der Höhlen und Tunnel, größtenteils unerforscht, von niemandem benutzt und reichen tief und sehr weit, vielleicht über die Grenzen der Domäne hinaus.
Der die Stadt schützende hohe Festungswall ist eine Erinnerung für die Einwohner, dass sie in einem unsicheren Land leben. Von außen können vorbeiziehende Reisende nur das das Dach der Abtei krönende massive Kreuz von Novên sehen. Sobald sie hinter den großen Toren sind, ist die Atmosphäre in der Stadt außergewöhnlich weltoffen. Nahe den großen Toren sind die Karawansereien, ähnlich denen, die man im weit entfernten Imperium von Kesch finden kann. Sie sollen Karawanen unterbringen, die auf dem Weg nach Abym sind. Sie säumen die in die Festung führende Hauptstraße und bieten eine Vielzahl von Läden, Gasthäusern und Tavernen, wo man aller Arten fremder Güter aus allen Ecken der Zwielichtreiche finden kann. In den engen Straßen dieses Viertels sind hier und da Brunnen und kleine Plätze eingestreut und es ist angenehm, hier am Abend spazieren zu gehen. Die Hälfte der Bevölkerung von Heiliger Posten besteht aus vorübergehenden Einwohnern (Diplomaten, Reisende, Pilger, etc.). Die örtlichen Liturgisten, aus der stationierten Miliz und der Bürgerschaft zusammengesetzt, setzen eine strenge Disziplin durch. Jede Abweichung vom korrekten Verhalten wird mit Vertreibung bestragt, obwohl Geld es denjenigen, die es besitzen, erlaubt, viele Gesetze zu beugen.
Die vielen Soldaten auf Urlaub machen aus Heiliger Posten einen lebhaften Ort. Wegen ihnen wird Prostitution toleriert (eine Ausnahme in der Liturgischen Provinz). Außerdem ist die Stadt wegen der vielen durchreisenden Fremden ein Schaukasten für Novêns Religion geworden. Priester, die Meister der Rhetorik sind, streifen unablässlich mit dem einzigen Ziel in den Straßen umher, neue Konvertiten zu gewinnen. Einige Grundsätze von Novêns Religion zu verschweigen um ihr Ziel zu erreichen ist für sie kein Problem. Jeder Trick wird aufgeboten um die Ungläubigen zu bekehren, obwohl es an der Essenz der liturgischen Philosophie ein wenig mangelt. Ansässige Händler nutzen diese Situation und verhökern eine Menge an heiligen Reliquien (besonders Glaskreuze), angeblich mit Kräften ausgestattet, die das Böse in seinen vielen Verkleidungen abwehren, oder ihren Trägern übernatürliches Glück zu verleihen.

Die Abteifeste
Dieser heilige Ort ist das administrative, religiöse und militärische Zentrum der Stadt. Die Geistlichen leben hier in Abgeschiedenheit unter der Vormundschaft des Prälat-Abtes, Corentin von Siamee. Die Abtei ist weit von weltlichen Gedanken und die Abgeschiedenheit wird nur kurz jeden morgen unterbrochen, wenn den Laien der Zugang zum Foyer für die heiligen Riten gewährt wird. Der Rest des Komplexes ist streng für die Kriegermönche reserviert. In der internen Organisation hat jede Gruppe nur zu den Plätzen und Informationen Zugang, die sie benötigen. Der Prälat-Abt und seine Berater sind die einzigen mit einem umfassenden Überblick darüber, wie der Ort geführt wird. Diese Staatsaffaire, die aus Sicherheitsgründen durchgeführt wird, wird durch die aufgeteilte Architektur der Abtei ermöglicht, die voll ist mit von der Leibwache des Prälat-Abtes überwachten Fluren und Korridoren.
Zusätzlich zur geistlichen Sektion enthält die Abtei ein Militärhospital, das unglückliche Soldaten der Mauer des Glaubens aufnimmt. Die Scharmützel an dieser heiklen Grenze bringen eine überwältigende Anzahl Verwundeter und viele Kaplane wurden durch die Schrecken traumatisiert, denen sie entgegentreten mussten. Der Rest der Gebäude ist der Domänenverwaltung zugeordnet, sowie Unterkünfte und Trainigsgebäude der in Heiliger Posten stationierten Militäreinheiten.

Der Sumpfwald uns seine Umgebung
Es ist nun ungefähr 30 Jahre her, dass der Fluß, der einst durch die Untergrundhöhlen floss, anfing, sich in den Wald zu ergießen. Die für die Wälder des Gebietes typische opulente Vegetation verwandelte sich langsam in einen fruchtbaren Sumpf. Die Lage verschlimmerte sich noch, je mehr Zeit verging. Die Vielfalt der Waldtiere nahm ab und machte Platz für (oder floh vor) Pflanzenschädlinge und ähnliches Ungeziefer, die eine Fülle von ansteckenden Krankheiten tragen.
Unsicher für Reisende, ist dieser Sumpf das Thema etlicher beängstigender Legenden und Gerüchte und wird heute, größtenteils falsch, als die Quelle aller Probleme der Domäne angesehen. Für die Mehrzahl ist der Wald ein verfluchter Ort. Um diese Paranoia zu mildern wählte der Pontifex diesen Ort, um das Nonnenkloster der Heiligen Klagelieder zu bauen. Die Nonnen sind für das Hospital von Heiliger Posten zuständig. Aber abgesondert hinter den dicken Mauern ihres Konvents sind die Schwestern mit einer ganz anderen Art der Arbeit beschäftigt.
Der Rest der Domäne ist sehr viel angenehmer. Die sanft geschwungene grüne Landschaft ist angenehm zum Reisen. Die Straßen sind gut erhalten und für die Passage großer Karawanen entworfen, die das ganze Jahr Abym versorgen. Trotzdem können Winter sehr rau sein und die Ebenen sind die Hälfte des Jahres mit Schnee bedeckt. Örtliche Obrigkeiten halten die Straßen frei und organisieren Jagdgesellschaften, um hungrige Raubtiere von den Reisenden fernzuhalten.

Die Außenposten
Diese Türme stehen an der Grenze der Domäne an jeder durch Heiliger Posten gehenden Straße. Sie sind ständig mit mindestens sechs schwer bewaffneten Soldaten und ein paar trainierten Kanoren bemannt und Steuern und Zölle werden in diesen mit starken Mauern umgebenden, dreistöckigen Gebäuden erhoben. Die meisten haben Ställe mit Rössern, die die Wachen benutzen können, um die Stadt im Gefahrenfall zu warnen. Sollte sofortige Gefahr drohen, können die Posten auf dem Turm schwere Steine fallen lassen, um die Straße zu blockieren.
Zusätzlich zu den Soldaten beherbergen die Türme üblicherweise einen Verwalter, der für das Hauptbuch der Ein- und Ausgänge in das Territorium zuständig ist. Manchmal bieten ein oder zwei Eklipsisten zusätzlichen Schutz Unterstützung, vor allem an der Straße nach Abym, die von vielen dubiosen Gestalten benutzt werden, die den Liturgen verdächtigt sind.

Khewin und die Höhlenmenschen der Grasflagge
Diese Bande von Jahreszeitlingen stellt sich im Herzen des Waldes auf, in einer neunzig Fuss hohen, mit Grotten durchsetzten Klippe. Der Ort wurde durch die Austrocknung des unterirdischen Flusses geformt, der den Boden hier früher in einer Reihe von Wasserfällen verlassen hat, bevor er umgeleitet wurde. Die Klippe wurde nun komfortabel besiedelt und bietet den Kobolden einen sicheren und isolierten Hort, der niemand anderem bekannt ist.
Die Tatsache, dass diese Grotten mit dem unterirdischen Netzwerk verknüpft ist, ermöglichte es den Gesetzlosen, es ziemlich gut kennen zu lernen. Sie benutzen die Tunnel, um tödliche Pilze zu züchten und damit ihre Waffen zu vergiften und sich heimlich in der Domäne zu bewegen.

Das Nonnenkloster der Heiligen Klagelieder
Dieses Konvent liegt abgelegen in den tiefen des Waldes des Heiligen Matthias und ist ein befestigtes, von der Außenwelt abgeschottetes Gebäude. Nur die zu ihm gehörenden Nonnen können es betreten. Obwohl es einige wilde Gerüchte über das Konvent gibt, ist das Mysterium, das es verbirgt, noch nicht entdeckt worden. Die Nonnen werden von den Bewohnern von Heiliger Posten wegen dem Hospiz, das sie in der Stadt unterhalten, gerühmt.
Das Nonnenkloster der Heiligen Klagelieder hat allerdings einen ernsten militärischen Zweck. Die Mutter Oberin, die diesen Ort gegründet hat, ist eine magische Künstlerin. Sie hat eine Gruppe von Frauen versammelt, die sensibel für Skandierung sind. Unter ihrer Führung entwickelt diese Gruppe einen Chor, um eine sehr spezielle Art heiliger Musik vorzutragen. Die bisher erreichten vielversprechenden Resultate bringen einen dazu zu glauben, dass die Heiligen Klagelieder bald in der Lage sein werden, den Truppen der liturgischen Armee grenzenlosen Mut zu gewähren und auf den Schlachtfeldern die Herzen ihre Feinde mit Furcht zu erfüllen.

Die Ruinen der "Teufelskapelle"
Dieses Gebäude beherbergte die Schwarzfeen, die vor ein paar Jahren von der örtlichen Inquisition dahingeschlachtet wurden. Sie wurden im Keller eingeschlossen und lebendig verbrannt. Der Stein des Gebäudes, der von den Schwarzfeen belebt wurde, verschliss auch in dem Feuer und erstarrte in fremdartigen Posen die sein Leiden versinnbildlichen. Die Ansässigen haben Angst vor dem Ort, auch wenn er niemals von bösen Kräften benutzt wurde. Abgelegen, diskret und leicht zu verteidigen würde es ein perfektes Sanktuarium für jeden Inspirierten hergeben, der sich die Mühe machen würde, es zu untersuchen. Sie müssten dem lokalen Aberglauben trotzen aber Sanktuarien sind dieser Gegend selten, wo die Kräfte der Maske verbreiterter sind, als sie scheinen.
Was würde aus solchem Stein werden, wenn er heute wieder belebt würde?

Die Abhängigen

Das Fort der Ersten Heiligen

Dies ist das Verwaltungsbüro der Mauer des Glaubens. Seine Arbeiter sind für die Aufteilung und Koordinierung der entlang der Mauer stationierten Truppen zuständig und überwachen die Zahl der Truppen, die ein- und ausgehen und prüfen die Kommunikation zwischen der Front und dem Rest der Provinz. Heiliger Posten überwacht das Büro direkt. Dies ist auch der Ort, wo Entdecker und Abenteurer, die den Wunsch haben, es mit den Hörnern aufzunehmen und ihnen ihre Schätze zu entreißen, eine Erlaubnis erhalten können, die Mauer zu durchschreiten.

Das Dorf von Trauerpass
Trauerpass ist ein für die liturgische Provinz typisches kleines Dorf, das mit der Stadt durch einen Tunnel verbunden ist, der in den Weinkeller der Abtei führt. Es enthält viele große Getreidespeicher und Scheunen, die eine eindrucksvolle Zahl von Vorräten enthalten. Die hier arbeitenden Bauen sind von Heiliger Posten angestellt und besitzen nicht, worüber sie wachen oder was sie bestellen.

Geschichte | Geographie | Bedeutende Personen | Intrigen | Sonstiges

(Übers. u. bearb. v. Alpman)

  [TOP]

Team/Impressum/©

Kontakt