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Die Reiche Harmundias

Prinzengemeinden

Reichswappen: Adler
Altes Imperium: Septentrion
Regierung: Prinzipat
Hauptstadt: Tslana
Sprache: Kiemenit
Schrift: Septentrian
Klima: gemäßigt-nordisch (-10°C im Winter, 20°C im Sommer)
Geld: 1 Goldadler = 100 Silberfalken (= 10 GM)
Ressourcen: Getreide, Landwirtschaft, Vieh, Nahrungsmittel
Tänzer: gewöhnlich
Dämonen: selten
Population (%): Menschen 40, Oger 20, Zwerge 10, Medusen 10, Satyrn 10, Minotauren 5, Gnome 5


© Cyrille Daujean / Lord Khony, dt. v. JS

Geographie und Klima
Die Prinzengemeinden formen ein grobes Viereck, umgeben von Janrenia im Westen, Lyphan im Norden, den Wilden Gegenden im Osten und der Freibeuterenklave im Süden. Sie bilden eine Pufferzone zwischen den Königreichen des Nordens und den zentralen Staaten. In dieser Hinsicht ist der Große Wall, der Lyphan von den Prinzengemeinden trennt, von besonderer Bedeutung, denn die Prinzengemeinden sind ein Land prächtiger Stadtstaaten, die sich aber in einem dauerhaften Kriegszustand befinden. Es wimmelt im Reich nur so von Söldnern, und das Recht ist mit jenen, die über das meiste Gold verfügen.
Die Prinzengemeinden erstrecken sich über eine riesige, grasbedeckte Ebene, die von den Wilden Gegenden bis zu den Lipdukhügeln reicht. Es handelt sich dabei um hervorragendes Weideland bis an die Ausläufer der Tarianderberge, entlang der Talakma, eine kleineren Bergkette, die eine ansehnliche natürliche Grenze bildet. Die Grasebene stößt im Norden direkt an den Großen Wall von Lyphan und im Süden an die Wuhanwüste, eine ausgedörrte Gegend, die sich bis in die Freibeuterenklave und die von den Draaken kontrollierten Gebiete erstreckt. Im Westen findet man die Tarianderberge und die Lipdukhügel, und im Osten breitet sich eine enorme, tundra-ähnliche Ebene bis zu den Schönadlerbergen aus.
Gepflasterte Straßen durchziehen das Reich und haben die Entstehung des dichtesten Handels- und Kommunikationsnetzes von ganz Harmundia ermöglicht.
Ein trockenes, kontinentales Klima beherrscht das Land. Die sengende Hitze des Sommers mit Temperaturen um 20°C weicht im Winter bitterer Eiseskälte mit -10°C.

Flora und Fauna
Grauwölfe suchen die Wüstenebenen heim, und in den steinigen Höhlen der Mittelgebirge leben furchteinflößende Bären. Die jährlichen Wanderungen der Herdentiere (Rentiere, Moschusochsen und Bisons) über die weitläufigen Ebenen sind die Hauptnahrungsquelle für die Einwohner der Prinzengemeinden.

Wichtige Metropolen und Städte
Tslana ist die lebhafte Hauptstadt des Reiches und wird oftmals als kennzeichnend für die Prinzengemeinden angesehen. Aufgrund ihrer vielen hochkarätigen Silberschmiede ist sie auch als "Silbertorstadt" bekannt. Die orthodoxe Bauweise der Stadt sticht ins Auge, und es scheint klar zu sein, daß die geschickten Zwerge des Winkelordens hier am Werk waren. Die Gebäude und Paläste bringen mit ihren plastischen, vielfarbigen Kuppeln und den edelsteinbesetzten Oberflächen die Stadt zum Leuchten. Ganz Tslana mutet wie ein riesiges, feudales Gebiet an, das zum Spielplatz eines reichen und verrückten Monarchen geworden ist.
Abbadrah ist ein südlicher Stadtstaat, der stark durch die Kultur der Freibeuterenklave geprägt ist und an den Stadtgrenzen eine große Nekropole besitzt, die jegliche Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die legendären Orgien im Jadepalast ziehen viele Satyrn an, die einem Leben voller Feste frönen in einer Stadt, die sich ohne Umschweife auf dem Weg in die Dekadenz befindet.
Lakmashi ist ein Stadtstaat im Norden, dicht an der Grenze zu Lyphan, der für seine Eisenschmiede und deren hochwertige Waffen und Rüstungen bekannt ist, die nach dem Vorbild der Wilden Gegenden gefertigt werden. Ohne Zweifel ist dies die bescheidenste Stadt des Landes, mit vernachlässigten Häusern und schmucklosen Anwesen. Die Bevölkerung widmet sich hingebungsvoll dem Soldatentum, und die Stadt zeigt Anzeichen zunehmender Barbarei, eine Folge des ständigen Kontakts mit den Wilden Gegenden.
Sasmiyana, "Die Goldene Königin des Ostens", hat sich erstaunlich schnell entwickelt und ist heute nicht nur der größte prinzinische Hafen am Ebenholzgolf, sondern auch eine der größten Städte des gesamten Kontinents. Von morgens bis abends brodelt es hier vor Aktivität, und in der Stadt finden sich Unmengen von Gebäuden aus vielen unterschiedlichen Epochen. Verblüffende Überreste der Flamboyanz stehen direkt neben barocken Anwesen und aus Stein gehauenen Türmen und bieten einen bunt gemischten Hintergrund für das hastige Gewimmel des alltäglichen Lebens in der Stadt.
Shushan, "Die Imperiale", ist der größte Stadtstaat im Zentrum des Reiches und Tslanas mächtigster Rivale um den Titel der Hauptstadt der Prinzengemeinden. Wie auch ihre Konkurrentin, ist es eine wohlhabende Stadt, spezialisiert auf die Herstellung wertvoller Stoffe. Die shushanischen Weber kolorieren ihre Seide mit hiesigen und von weither importierten Farben, und die so hergestellten Stoffe werden von den Adelsfamilien in Janrenia und Urgamand hoch geschätzt und bezahlt.


© Boris Courdesses

Geschichte
Vor dem Zwielicht war das Gebiet der heutigen Prinzengemeinden das Zentrum des Imperiums von Septentrion, und als das Urzeitfeuer Kesch verwüstete, blieb diese Region weitgehend unbehelligt. Schnell aber zogen Flüchtlinge aus den Katastrophengebieten nach Norden, um Schutz in den unverheerten Teilen des Imperiums zu suchen. Doch die Septentriner versklavten sie gnadenlos, wie sie es seit jeher mit denen getan hatten, die sie, wie die Lyphanen, für primitiv erachteten. Jahrhunderte vergingen, bis die Sklaven ihre Herren in einem gewaltigen Aufstand niederrangen und sich danach aus Stolz und Bitterkeit heraus den Namen Prinziner (oder Prinzen) gaben. Die Septentriner flüchteten aus ihrem alten Land, um der unbändigen Rache ihrer ehemaligen Sklaven zu entgehen. Sie verließen ihre Städte und mystischen Schätze und zogen nach Norden. Die Prinziner blieben zurück, aber sie hatten kein Verständnis für die faszinierenden Formen und Finessen der septentrinischen Kultur. Die Folianten voller wichtiger Hinweise zum Ackerbau, zur Technik und Magie waren für diese Analphabeten nichts als wertloses Geschwafel. Die wenigen unter ihnen, die des Lesens mächtig waren oder in den höheren Diensten der Septentriner gestanden hatten, wurden wegen Kollaboration hingerichtet. Die Sklaven hätten das septentrinische Imperium beerben können, aber sie zogen es in ihrer Ignoranz vor, als plündernde Geier herumzuziehen und die Überbleibsel der alten Hochkultur zu zerstören.
Das neue Reich der Prinziner geriet deshalb schnell außer Kontrolle. Lokale Kriegsherren rissen die noch stehenden Festungen und Burgen an sich, um ihre eigenen Satrapien zu begründen. Einige dieser Herren waren gute, umsichtige Führer, die meisten aber entwickelten sich schnell zu den grausamen, gnadenlosen Despoten, die sie jüngst erst aus ihrem Reich vertrieben hatten. Alle aber riefen sich laut zum neuen Herrscher des ganzen Landes aus, während die Vertriebenen und die Lyphanen sich in die westlichen und nördlichen Steppen zurückzogen und isolierten. Ein Jahrhundert später hatten sich fast alle Prinziner um die sicheren Festungen herum niedergelassen, und es bildeten sich die unabhängigen, von lokalen Prinzen regierten Stadtstaaten, die schließlich dem Reich seinen endgültigen Namen geben sollten: die Prinzengemeinden.
Über einen langen Zeitraum hinweg zerrissen und bekämpften sich die Stadtstaaten gegenseitig und stritten sich um Land und Ressourcen. Jeder Prinz hielt sich und nur sich allein für den einzigen rechtmäßigen Erben des Thrones Septentrions. Gelegentlich stiegen aus dieser Ansammlung der Eitelkeiten auch mächtigere Führer empor, die es verstanden, mehrere Stadtstaaten miteinander zu verbünden und Ansätze eines vereinten Königreiches zu bilden, aber diese Ansätze zerstoben schnell wieder durch die großen Entfernungen zwischen den Stadtstaaten, durch Regierungsstreitigkeiten und den unabänderlichen Wunsch der ehemaligen Sklaven nach Selbstbestimmung. Nur einmal haben alle Städte eine Union unter dem Befehl des Leuchtenden Sterns gebildet, um die Schönadlerberge zu befrieden und in die Wilden Gegenden einzufallen. Aber die totale Vernichtung ihrer Söldner beim Desaster von Maechrak, als die Barbaren fast jeden Mann, jede Frau und jedes Kind hinschlachteten, läutete die Totenglocken für alle prinzinischen Hoffnungen. Seitdem bewahren die Stadtstaaten ihre Unabhängigkeit, und ihre gemeinsamen Erinnerungen werden heimgesucht von Visionen heulender, halbnackter Barbaren, die blutüberströmt in ihre Ebenen einfallen...

Politik und Diplomatie
Vor kurzem haben die Prinzengemeinden wieder diplomatische Beziehungen zu Janrenia aufgenommen und dadurch auch Kontakte zu den angrenzenden zivilisierten Ländern im Westen und Süden bekommen. Karawanen nach Janrenia und zu den anderen Stadtstaaten durchziehen regelmäßig die weiten Ebenen und überqueren die Tarianderberge. Einige prinzinische Unterhändler waren sogar in Qaysaria und hofften, die Sayyidi der Madjid mit Hilfe ihrer Edelsteine und Schmuckstücke für sich gewinnen zu können. Manche Personen in den westlichen Reichen warnen allerdings davor, die Gemeinden durch zuviel Handel zu sehr an den Westen anzubinden und die Prinziner vielleicht dazu zu bewegen, die Vormachtstellung ihrer Nachbarn in Frage zu stellen. Doch die ortsansässigen Obskurantisten würden sogar glücklich sein, den Prinzinern dabei zu helfen - für den richtigen Preis, versteht sich.
Aber abgesehen davon, pflegen die Prinzengemeinden ein gutes Verhältnis zu Janrenia. Mit den Lyphanen und den Bukanieren halten sie dagegen nur einige labile Waffenstillstände aufrecht, während sie die Barbaren der Wilden Gegenden zutiefst verachten; sie sind für die Prinziner nur primitive Plünderer und Diebe. Einige Stadtstaaten zeigen zwar Interesse an den Ländereien und Ressourcen jenseits der Schönadlerberge, aber auch sie schmähen die barbarischen Stämme. Und seit der Katastrophe von Maechrak herrscht allgemein das Gefühl vor, von jeglichen Ambitionen in dieser Gegend der Welt Abstand nehmen zu sollen.

Gesellschaft
Über die Jahrhunderte hinweg haben sich die Menschen und Jahreszeitlinge der Prinzengemeinden zu einer einheitlichen Masse zusammengeschweißt. Die prinzinischen Menschen sind in der Regel rank, haben leicht gelbliche Haut, etwas abgeschrägte Augen, hohe Stirnen und markante, leicht ovale Gesichtszüge. Die Bürger der südlichen Stadtstaaten sind etwas kleiner und gedrungener, aber solche lokalen Variationen fallen häufig nur den Einheimischen selbst auf.
Generell gesprochen, kann man die Prinziner als recht arrogante Leute bezeichnen, die in einem Reich leben, daß mehr und mehr der Dekadenz verfällt. Sie schätzen komplizierte gesellschaftliche Zeremonielle, die mit jenen ihrer imperialen Vorfahren vergleichbar sind. Jeder Bürger hat seinen festen Platz in der sozialen Hierarchie und ist an einen genau festgelegten Verhaltenscodex gebunden. Allerdings unterbindet das nicht die Individualität und Eigeninitiativen. Die Prinziner denken, daß jene, welche diesen Codices am treusten folgen, belohnt werden und das Recht stets auf ihrer Seite haben sollten. Dieses sehr erfolgsorientierte Denken fördert jedoch die Fertigkeiten des Lügens, Intrigierens und der Doppelhändel in so hohem Maße, daß gegenüber einem typischen Prinziner selbst ein urgamischer Adliger verblaßt. Ein verwirrender Aspekt dieser Codices ist die extreme Freundlichkeit der Prinziner, die, obwohl sie keine unterschwellige Bedrohung zum Ausdruck bringt, besonders die Händler sehr irritiert, denn sie wissen um die vielen Fallgruben hinter den ganzen netten Worten und führen ihre Verhandlungen deshalb mit großem Bedacht.
Jeder Stadtstaat wird von einem Prinzen regiert, der über ein Heer von Herzögen, Grafen, reichen Händlern, Armeeoffizieren, Priestern, Handwerkern, Kaufleuten, Soldaten, Gemeinen, Dienern, Bettlern, Fremden, Banditen und Sklaven gebietet. Der Prinz erläßt und beaufsichtigt die Gesetze seines Staates und sitzt dem Hohen Gericht persönlich vor. Die meisten Prinzen unterhalten aber ein fähiges Gerichtswesen zum Aburteilen von Straftaten aller Art. Die Gesetze dienen neben den Verhaltenscodices der Stellungssicherung des Prinzen. Sie sind also nicht nur für das Ahnden von Straftaten wichtig, sondern greifen auch massiv in das gesellschaftliche Leben ein. Strafbare Auflagen, wie "Horten von Reichtum" oder "Anstreben eines sozialen Vorteils", sind fast Gemeingut in den Stadtstaaten. Geldzahlungen sind die Hauptstrafen für geringere Vergehen, während Verstümmelung oder die Todesstrafe schnell für schwerere Verbrechen und revolutionäre Ambitionen ausgesprochen werden. Bemerkenswert ist, daß die Richter in den Prinzengemeinden im Gegensatz zu vielen anderen Reichen nur sehr schwer zu bestechen sind. Es kommt allerdings vor, daß sie regelmäßig die politischen Probleme ihres Clans oder ihrer Einflußgruppe berichten müssen und schnell zwischen dem Gesetz und der Wahrheit im Bestreben um eine höhere politische Objektivität zerrieben werden können.
Die Truppen der Stadtstaaten sind gut organisiert und hervorragend ausgebildet. Die Soldaten werden durch ausgedehnte Patrouillen und ständige Grenzscharmützel abgehärtet. Sie besitzen eine hohe Moral, weil sie ein rangübergreifendes Gemeinschaftsgefühl und ein rigider Moralcode miteinander verbinden. Die Infanterie wird aus Pikenieren gebildet und stellt das Herz der Armeen dar, aber einige Stadtstaaten unterhalten auch kleine, weitgehend ineffiziente Kavallerieeinheiten. Militärstrategie gilt in den Prinzengemeinden als hohe Kunst, und zur Grundausbildung der Truppen und Offiziere gehören auch Belagerungstechniken, Minenwesen und Blockadetaktiken. Aber nur sehr selten schließen sich mehrere Stadtstaaten zu einem Bund unter Führung eines Prinzen zusammen, der dann den Titel "Seine allerdurchlauchtigste Hoheit" erhält.
Magie wird in den Prinzengemeinden vorbehaltslos toleriert und unterliegt keinen Einschränkungen. So verwundert es nicht, daß der Orden der Chiffrenmagier in diesem Reich von den Obskurantisten dominiert wird und ein Schleier der Mysterien sein Schaffen verhüllt.

Wirtschaft und Handel
In den Prinzengemeinden werden zahlreiche wertvolle Raritäten hergestellt, zum Beispiel Fächer aus Pfauenfedern, Porzellan und kunstvolle Jadeobjekte. Alle möglichen Münzen aus Gold und anderen Edelmetallen sind im Umlauf, und der Transfer großer Geldsummen ist nicht ungewöhnlich. Die Prinziner haben Wege gefunden, wirklich alles, was sie nicht selbst produzieren können, zu bekommen, und sie zögern keinen Augenblick, astronomische Summen für etwas auszugeben, das sie unbedingt begehren. In den Stadtstaaten findet man daher viele Sammler, die erstaunliche Geldmengen für alte Kunstwerke und Souvenirs aus der Flamboyanz berappen.

Magie in der Region
Der Große Wall: Dieser gewaltige Steinwall wurde von Harmundias ersten Bewohnern erbaut, um ihre Felder vor den mächtigen Mastodons und anderen großen Kreaturen der nördlichen Steppe zu schützen. Die meisten dieser Kreaturen lebten vor der Flamboyanz und sind mittlerweile ausgestorben, aber der Schutz vor ihnen wurde mittlerweile zu einem Schutz vor den lyphanischen Stämmen. Trotz seiner einfachen, überlegenen Bauweise beginnt der Wall jedoch an einigen Stellen zu verwittern. Die Prinziner arbeiten hart an der Reparatur dieser Stellen, aber selbst ihre besten Steinmetze besitzen nicht die Fähigkeiten, die nötig wären, um die alte Struktur zu erhalten oder wiederherzustellen.
Das Schädeltor: Das Schädeltor wird auch Kamsatrapaß genannt und ist eine Passage durch die Schönadlerberge. Sie verbindet die Prinzengemeinden mit den Wilden Gegenden und wird gekennzeichnet durch einen riesigen Mammutschädel, dem die Stoßzähne fehlen. Auf dem Schädel ist in Nordik zu lesen: "Das Schädeltor ist das Tor zum Tode für alle, die nicht eingeladen sind." Seit der Niederlage bei Maechrak warnt und entmutigt diese Inschrift die Söldner, die die prinzinischen Ebenen auf der Suche nach Kampf und Beute durchziehen.

Reisebedingungen
Das Land der Prinzengemeinden ist eben und ermöglicht ein schnelles Vorankommen. Außerdem gehört das Netz gepflasterter Straßen in jeder Hinsicht zum besten, was man in Harmundia finden kann. An den Straßen findet der Reisende ausreichend Möglichkeiten zum Einkehren oder Übernachten, allerdings gibt es aufgrund der politischen Situation und Konkurrenzen in diesem Reich nur wenige Postenhäuser. Das weitgehend trockene Klima begünstigt ebenfalls ein gutes Reisen; selbst in den kalten und regenreichen Jahreszeiten sind die Straßen immer frei.

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(Übers. v. Michael u. JS, bearb. v. JS)

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